Grund- und Oberschule Salvador Allende

Schulprogramm (Auszug)

Im Schulprogramm sind wichtige Ziele beschrieben. Unsere Schule strebt die Entwicklung zur Ganztagsschule an. Für die Sekundarstufe ist der Ganztagsschulbetrieb eingeführt worden. Die Jahrgangsstufen 7 - 9 werden schon in dieser besonderen Form erfolgreich beschult. Für die 10. Jahrgangsstufe liegt die Genehmigung vor. Zum Schuljahr 2008/ 2009 wurde die Einführung des Ganztagsschulbetriebes in offener Form für die Primarstufe beantragt und genehmigt. Dazu haben wir folgende Standards vereinbart:

  • dem Einzelnen gerecht werden - individuelle Förderung für alle,

  • erziehender Unterricht, Wissensvermittlung und Bildung als Einheit,

  • Schule als Gemeinschaft,

  • Schule als lernende Institution.

Unsere Schüler werden zu folgenden Einstellungen geführt:

  1. Etwas zu lernen ist eine gute Erfahrung. Meine Fragen werden beantwortet, meine Ideen und Gedanken werden ernst genommen, ich komme voran.

  2. Hier wird mir das zugetraut und zugemutet, was ich leisten kann und diese Leistung wird wertgeschätzt.

  3. Ich kann selbst mit entscheiden, was ich erreichen möchte. Ich brauche Lob, aber auch Hilfe.

  4. Ich profitiere von der Methodenvielfalt des Unterrichtes.

  5. Durch Angebote am Nachmittag kann ich noch mehr erfahren, tun und lernen.

  6. Unterricht an anderen Orten ist für uns interessantes Erleben, Erfahren und Übung.

  7. Grenzen und Freiräume werden erklärt und fest vereinbart.

  8. Wir werden nach unserer Meinung und unseren Ideen gefragt, wenn es um Dinge geht, die für uns wichtig sind oder die uns betreffen, und unsere Meinung wird ernst genommen.

  9. An unserer Schule gibt es Erwachsene, die mich mögen und schätzen, denen ich vertraue, weil sie mir zuhören, mich ernst nehmen und mich bestärken.

  10. Ich brauche keine Angst vor der Schule zu haben, nicht vor seelischer und körperlicher Verletzung.

  11. Es gibt Regeln, die alle kennen und es wird darauf geachtet, dass sie eingehalten werden.

  12. Die Unterrichtsräume sind sauber und gepflegt.

Unsere Schule gibt Räume und Gestaltungsmöglichkeiten für zahlreiche Aktivitäten. Interessen und Talente können gepflegt und entwickelt werden. Langfristig vorbereitete Höhepunkte bereichern das schulische Leben. Unsere Schüler stellen sich auch der Konkurrenz bei Leistungsvergleichen.

Schaffung der Vorraussetzungen für die weiterführenden Bildungsgänge

Die Aufgabe der Grundschule ist es, Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Lernfähigkeiten in den Klassenstufen 1 - 6 so zu fördern, dass die Grundlagen für alle weiterführenden Bildungsgänge gelegt werden. Der Lernprozess findet im Fach und im fächerübergreifenden und fächerverbindenden Unterricht statt. Das inhaltlich- fachliche Lernen zielt auf das Erkennen von Zusammenhängen, Verständnis und Anwendung des Stoffes, wo hingegen das methodisch- strategische Lernen auf eine gute Lesefähigkeit, die Aneignung und Präsentation von Wissen und die Organisation des eigenen Lernens zielt. Die Arbeit im Grundschulbereich unserer Schule ist darauf gerichtet, die Zusammenarbeit untereinander zu schulen, Verantwortung für das gemeinsame Lernen zu übernehmen und Konflikte zu bewältigen. Die Schüler sollen lernen, eigene Stärken und Schwächen zu erkennen und sich selbst Lern- und Verhaltensziele setzen. 

Erhöhung der Ausbildungsfähigkeit

Besonderes Anliegen der Bildung und Erziehung der Sekundarstufe 1 ist die Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit.Durch langfristige Berufsorientierung und -vorbereitung sollen die Schüler frühzeitig mit den Anforderungen der Praxis vertraut gemacht werden. Mit der Einführung des Projektes "Praxislernen" hat die Schule begonnen, neue Wege zu beschreiten.

Einen Schwerpunkt bildet dabei die Entwicklung der Handlungskompetenz. Zukünftige berufliche Anforderungen lassen sich nicht mehr rein inhaltlich spezifizieren und in der Schule muss dies zu einer veränderten Lernkultur, dem ganzheitlichen Lernen führen. Jugendliche werden darin bestärkt, ihre individuelle Arbeits- und Berufsbiografie selbst gestalten können.

Ein weiterer Baustein auf diesem Weg bildet die Initiative Oberschule. Im Vordergrund dieses Programms steht die qualifizierte Verbesserung des schulischen Angebotes, die sich schwerpunktmäßig auf den Bildungs- und Erziehungsauftrag durch eine gezielte berufliche Orientierung und Vorbereitung durch Verstärkung von Praxislernangeboten sowie den Erwerb von Schlüsselqualifikationen richten.

Dabei spielt die Nachhaltigkeit der Projekte (siehe Praxislernen und Initiative Oberschule) eine große Rolle. Im Unterricht sollen die erlernten Kompetenzen genutzt werden und die Bausteine sich in den einzelnen Fächern widerspiegeln.

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